Zwischen Wirtschaft und Innovation: Symptoma gewinnt renommierten Houskapreis

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Jedes Jahr zeichnet die B&C Privatstiftung die innovativsten Forschungsleistungen mit dem Houskapreis aus. Mit einer Dotierung von insgesamt 500.000 Euro ist er der größte private Preis für anwendungsnahe Forschung in Österreich. Zu den Gewinnern zählt dieses Jahr auch Symptoma: In der Kategorie „Forschung und Entwicklung in KMU“ konnte der Symptom-Checker die Jury und den Fachbeirat überzeugen und erhält somit als erstplatziertes Projekt das Preisgeld in Höhe von 150.000 Euro.

„Leuchtturm“ Symptoma wird mit Forschungs-Oscar geehrt

Mit dem Houskapreis würdigt die B&C Privatstiftung herausragende heimische Forschungsleistungen. Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, betont: „Gerade in Zeiten wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Umbrüche sind für kleine Volkswirtschaften wie Österreich hohe Innovationskraft und Leuchtturmprojekte mit Zugkraft essenziell, die unsere Wirtschaft voranbringen. Die diesjährigen Siegerprojekte sind solche Leuchttürme und ich gratuliere den Gewinnerinnen und Gewinnern des Houskapreises sehr herzlich.“ Mit dem Preisgeld von insgesamt 500.000 Euro möchte die Stiftung Innovation in Österreich weiter vorantreiben und zukunftsweisende Projekte wie das von Symptoma fördern. „Österreich gilt als forschungsintensives Land, ausschlaggebend ist aber der Innovations-Output. An dieser Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Innovation setzen wir mit dem Houskapreis an und fördern gezielt anwendungsnahe Forschung“, ergänzt Mariella Schurz, Generalsekretärin der B&C Privatstiftung.

Digitaler Gesundheitsassistent: Unternehmen mit Vision

Unter insgesamt 61 Einreichungen aus Niederösterreich, Steiermark, Tirol und Wien konnte Symptoma mit seinem digitalen Gesundheitsassistenten überzeugen und gewinnt damit das Preisgeld in Höhe von 150.000 Euro, um seine Forschung weiter voranzutreiben. „Unsere Vision ist, dass jede Patientin und jeder Patient die richtige Diagnose und Behandlung erhalten. Symptoma soll dabei helfen, mögliche Ursachen für Beschwerden zu finden. Das ist uns gelungen, denn die Treffgenauigkeit ist sehr hoch und darauf sind wir besonders stolz“, erklärt der bereits mehrfach ausgezeichnete Mediziner und Gründer von Symptoma, Jama Nateqi. Die hohe Trefferquote verdankt die Technologie der Krankheitsdatenbank, die auf 15 Jahren Forschung und Entwicklung durch Mediziner und Datenwissenschaftler basiert und ständig erweitert wird. Inzwischen ist es die größte Datenbank ihrer Art. Damit leistet Symptoma einen unverzichtbaren Beitrag für die Medizin, der nun auch mit dem österreichischen „Forschungs-Oscar“ gewürdigt wurde. Hier lesen Sie die ganze Pressemitteilung über die für den Houskapreis nominierten Projekte.

Mit künstlicher Intelligenz gegen Fehldiagnosen

Fehldiagnosen stellen nach wie vor ein großes Problem in der Medizin dar: Laut dem medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) werden bei 25 Prozent der medizinischen Behandlungen Fehler festgestellt. Das zu verhindern ist das Ziel des KMU Symptoma. Mittels künstlicher Intelligenz kann der Symptom-Checker nicht nur „typische“ Krankheitsbilder richtig zuordnen, sondern brilliert vor allem bei der Identifizierung sehr seltener Erkrankungen. Nicht zuletzt während der Pandemie zeigte sich, wie digitale Lösungen wie Symptoma das Gesundheitssystem nachhaltig revolutionieren können. In 36 Sprachen können Patienten wie Mediziner online Symptome eingeben und erhalten eine nach Wahrscheinlichkeiten sortierte Liste an möglichen Diagnosen.

Foto: Alexander Müller

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