Der Houskapreis ist mit einer Dotierung von insgesamt 500.000 Euro der größte private Preis für anwendungsnahe Forschung in Österreich. Zum 16. Mal wird die goldene Trophäe nun vergeben. Symptoma ist als eines der fünf besten Projekte in der Kategorie „Forschung und Entwicklung in KMU“ nominiert!
Unter insgesamt 61 Einreichungen hat Symptoma überzeugt: Die Expertengremien haben Symptoma als einen von fünf Anwärtern auf den österreichischen „Forschungs-Oscar“ nominiert. Der Houskapreis der B&C Privatstiftung kürt jährlich die innovativsten Forschungsprojekte Österreichs. In einem zweistufigen Verfahren wurden zunächst die jeweils fünf besten Projekte in den beiden Kategorien „Hochschulforschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ ausgewählt. Die von den Expertinnen und Experten gewählten Siegerprojekte dürfen sich über ein Preisgeld von je 150.000 Euro freuen, die Zweitplatzierten über 60.000 Euro. Der dritte Platz ist mit 20.000 Euro dotiert und wird durch eine öffentliche Publikumswertung ermittelt. Für alle übrigen Nominierten gibt es 10.000 Euro. Die Auszeichnung der Gewinner erfolgt am 23. September 2021.
Mit dem Houskapreis würdigt die B&C Privatstiftung herausragende heimische Forschungsleistungen. Innovative Projekte wie jenes von Symptoma zeigen einmal mehr, dass Österreich ein Land der Forschenden ist. Mit einer Dotierung von insgesamt 500.000 Euro möchte die Stiftung daher die finanziellen Rahmenbedingungen für Innovationen in Österreich verbessern. Top-Forschung und innovative Projekte werden dadurch auch in Zukunft weiter möglich gemacht und gefördert – besonders auch für kleine und mittelständische Unternehmen.
Neben Einreichungen aus Niederösterreich, Steiermark, Tirol und Wien konnte Symptoma mit seinem Projekt überzeugen. Der digitale Gesundheitsassistent setzt neue Maßstäbe im Bereich der digitalen Gesundheitsversorgung: Symptomas eHealth-Lösung basiert auf einer sich ständig erweiternden Datenbank u.a. aus Fachliteratur und klinischen Fallbeschreibungen diverser Erkrankungen. Fehldiagnosen stellen nach wie vor einen „blinden Fleck“ in der Medizin dar und kosten Jahr für Jahr Menschenleben. Dagegen möchte das KMU Symptoma, das 2006 gegründet wurde, vorgehen. Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte geben Symptome in den Chatbot ein, beantworten Fragen und erhalten eine Liste der möglichen Ursachen – nach Wahrscheinlichkeit geordnet. Die künstliche Intelligenz kann nicht nur „typische“ Krankheitsbilder richtig zuordnen, sondern unterstützt auch bei der Identifizierung sehr seltener Erkrankungen. Die Innovation basiert dabei auf 15 Jahren Forschung und Entwicklung durch Mediziner und Datenwissenschaftler. Die hohe Treffergenauigkeit von über 96 Prozent wurde in internen, externen und wissenschaftlich geprüften Studien demonstriert und publiziert, u.a. von Pfizer und Nature. Zehn Millionen Menschen monatlich nutzen den Symptom-Checker. Nicht zuletzt während der Pandemie zeigte sich, wie digitale Lösungen wie Symptoma das Gesundheitssystem nachhaltig revolutionieren können.
Seit 2020 unterstützt Symptoma auch im Kampf gegen COVID-19: Der Chatbot entlastet die Gesundheitshotline der Stadt Wien und sorgt für eine priorisierte Verteilung begrenzter Ressourcen wie etwa PCR-Tests. Zudem ermöglichen neue Daten über bislang unidentifizierte Anzeichen für COVID-19 ein besseres Verständnis der neuen Krankheit und damit auch eine bessere Versorgung von Patienten. Symptoma war sogar in der Lage, fünf Tage im Voraus zuverlässige Vorhersagen über den Verlauf der Pandemie in der jeweiligen Region zu treffen, wodurch entsprechende Handlungsempfehlungen abgeleitet werden konnten. Dabei hat aber auch die Privatsphäre einen hohen Stellenwert: Das Unternehmen platziert keine Cookies, fragt nicht nach Namen oder E-Mail-Adressen und anonymisiert die IP-Adressen der Nutzer. Persönliche Daten werden somit ausschließlich für die Symptomprüfung verwendet. „Digitale Medizin und künstliche Intelligenz bereiten die wissenschaftliche Basis der Präzisionsmedizin. Damit ist es essenziell Patienten ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen und gleichzeitig ihre Privatsphäre zu schützen“, so Dr. Jama Nateqi, Gründer und CEO der Symptoma GmbH.
Die B&C Privatstiftung hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2000 zum Ziel gesetzt österreichisches Unternehmertum zu fördern. Dies erfolgt etwa durch die Beteiligung über ihre Holdinggesellschaften an österreichischen Industrie- und Technologieunternehmen. Ebenso fördert die Stiftung zahlreiche Projekte und Initiativen zur Verbesserung des Wirtschafts- und Unternehmensstandorts Österreich. Dazu zählen u.a. der Houskapreis, Stiftungsprofessuren, der Wiener Unternehmensrechtstag, die Initiative für Innovations- und Standortforschung, die MEGA Bildungsstiftung und die Stiftung für Wirtschaftsbildung.
Hier lesen Sie die ganze Pressemitteilung über die für den Houskapreis nominierten Projekte.
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